10 Jahre Akademie
Interview

Interview

Zoo- und Wildtierschutz in Corona-Zeiten

Vor mittlerweile elf Jahren haben Dr. Julia Gräfin Maltzan und Prof. Dr. Henning Wiesner die Akademie für Zoo- und Wildtierschutz gegründet und seither viel für den internationalen und nationalen Tier-, Natur- und Artenschutz erreicht – sogar in Zeiten der Pandemie. Was sie 2020 trotz Pandemie alles angestoßen und realisiert haben, erzählen die beiden Akademie-Gründer im Gespräch.

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Bayern

Bayern

Wo sind Zwei- und Siebenpunkt geblieben?

Kinder lieben sie, Erwachsenen sind sie meist eher lästig: Die Rede ist von den Marienkäfern. Unsere heimischen Arten werden nun mehr und mehr von asiatischen „Einwanderern“ verdrängt. Mit einem speziellen Projekt soll nun aktiver Artenschutz für die kleinen gepunkteten Sechsbeiner betrieben werden.

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Weltweit

Schutz der Wildtiere durch intelligente Hightech-Sender

„Icarus“ ist eines der aufsehenerregendsten Projekte für den weltweiten Tier-, Natur- und Artenschutz: Das Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie versieht dabei unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Wikelski Tiere mit Minisendern, deren Empfangsantenne sich auf der Internationalen Raumstation ISS befindet. Ziel ist es, die Wanderwege verschiedener Arten zu erforschen und sie so besser schützen zu können.

© Fotos:© MPI,Nasa
Salzburg | Berlin | Afrika

Rettung für die Giganten: Tamika wächst und gedeiht

Es war das schönste Geschenk für die Akademie zum 10. Jubiläum im vergangenen Jahr: Die Geburt des dritten Nashornbabys im Zoo Salzburg. Ohne die Hilfe der Akademie und der Wissenschaft wäre auch dieses weibliche Jungtier nicht am Leben.

© Foto: Zoo Salzburg
Tansania

Kampf der Wilderei

In Afrika wird nach wie vor aus der Wilderei massiv Kapital geschlagen – mit katastrophalen Folgen für die Tierwelt und damit auch für die Biodiversität. Nashörner stehen vor dem Aussterben, Elefantenbabies verlieren ihre Mütter und sterben meist einen qualvollen Hungertod. Ohne spezielle Wildtierauffangstationen gäbe es keine Chance, dieser grauenerregenden Entwicklung entgegenzutreten.

© Foto: NGO Kilimanjaro Animal C.R.E.W
Deutschland

Endlich eine Kinderstube für Seeforelle und Mairenke

Sie sind ganz besondere Geschöpfe: die einst königlichen Seeforellen und die Mairenken, die natürlicherweise nur in den Seen des Alpen- und Voralpenraumes heimisch sind. Doch ihr Bestand ist bedroht. Schuld daran ist der Mensch, der ihnen ihre spezielle Fortpflanzungsstrategie verwehrt.

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Wien

Bedrohte Feldhasen

In den vergangenen 100 Jahren gingen die Bestände von Feldhasen europaweit massiv zurück. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Lebensraumverlust dabei eine Schlüsselrolle spielt.

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Wo wir helfen

In Tiergärten, Zoos, Tierheimen, Auffangstationen, Nationalparks, Landschaftsschutzgebieten, bei Einfang- und Umsetzaktionen, Wiedereinbürgerungen zur Erhaltung bedrohter Arten mit dem Ziel der nachhaltigen Sicherung und Erhaltung der Biodiversität.

© Foto: Wildpark Poing
Rumänien
Hoffnung für Wildtiere im Herzen Rumäniens
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Simbabwe
Die bedrohte Welt der Afrikanischen Wildhunde
© Foto: Lea Grünberg
Sulawesi

Hilfe für Sulawesi

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Nepal

Das Phantom der Berge

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Bayern

Schützenswerte Hausziegen

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Vet to Vet - Fortbildung

Veterinärfortbildung

Bayern | Oberpfalz

Rettung eines seltenen Waldbewohners: Der Habichtskauz

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Bayern

Wie gut geht es eigentlich Reh und Gams?

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Peru | Guayana
Für Andenbär & Co.
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Kontakt

Akademie für Zoo- und Wildtierschutz e.V.
Osserstr. 44
81679 München - Germany
Telefon 089 99 88 68 50
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Über uns

Die Akademie unterstützt als gemeinnütziger Verein Tier-, Natur- und Artenschutzprojekte weltweit und generiert sich aus Spenden, die steuerlich absetzbar sind. Wir wollen dadurch auch bedrohten und in Not geratenen Tieren helfen, die finanziell nicht abgesichert sind.